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Holger Volz
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Die Welt um uns her verändert sich mit immer größerer Geschwindigkeit. Die Bibel gibt uns Antworten auf häufig gestellte Fragen unserer Zeit. Nehmen Sie sich die Zeit, das Gelesene auf sich wirken zu lassen. Sollten Fragen dennoch für Sie nicht zufriedenstellend geklärt sein, dann zögern Sie nicht und schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail-Nachricht.

Jesus Christus liebt uns Menschen. Er liebt auch Sie! Er ist am Kreuz für die Sünden der Welt gestorben. Jeder, der an ihn glaubt und ihm nachfolgt, erhält Ewiges Leben. Diese wunderbare Botschaft können wir in der Bibel nachlesen. Mit dem Angebot der kostenlosen Bibel möchten wir jedem, der noch keine eigene Bibel besitzt, die Möglichkeit geben, eine Bibel zu bekommen. Sie kennen das Evangelium von Jesus Christus noch nicht? Dann können Sie es hier nachlesen.

Falls Sie noch etwas genauer wissen willst, wer hinter dem Projekt "Bibel-Starter-Kit" steckt, können Sie hier in kurzgefassten Worten mein Lebenszeugnis nachlesen:

 

Mein Lebenszeugnis

Die ersten Lebensjahre im Saarland

Anfang der 80er Jahre erblickte ich im Saarland als Sohn eines evangelischen Vaters und einer katholischen Mutter das Licht der Welt. Obwohl meine Eltern nur dem Namen nach Christen waren und mit Gott nichts weiter zu tun hatten, wurde ich als kleines Kind durch die Taufe ein Mitglied der römischen Kirche. Die „Heilige Messe" besuchte ich nur einmal im Jahr, und zwar an Heiligabend mit meiner Oma. Von den etwa 1000 Menschen, die dort zusammenkamen, kannte ich so gut wie niemanden. Dies prägte das Bild, welches ich von den Christen hatte: Alte Menschen, starre Rituale und Weihrauchgeruch, aber keine echte Beziehung zu Gott und keine Gemeinschaft unter den Gläubigen. Auf die Frage, warum meine Oma regelmäßig den Gottesdienst in ihrem Ort besucht, antwortete sie mir: „Was sollen denn die Leute im Dorf denken, wenn ich nicht da hingehe?"

Als ich 15 Jahre alt war, änderte sich mein Leben durch den Tod meiner Mutter schlagartig. Die bis dahin mehr oder weniger funktionierende Familie wurde zerrissen und ich wurde (zusammen mit meinen zwei Brüdern) von meiner Tante aufgenommen. In dieser Zeit ging es mit meinem Leben Schritt für Schritt bergab. Ich kam in Kontakt mit Metal-Musik und fand schnell den Weg in die schwarze Szene: harte Musik, Alkohol und Drogen. Der einzige geistlich sinnvolle Schritt in dieser Zeit, an den ich mich erinnern kann, war meinen Austritt aus der römischen Kirche. Mit diesem Schritt verwarf ich jedoch nicht nur die römische Institution. Mein Denken war auf dem Standpunkt, dass die Lehren und Handlungen der römischen Kirche dem Inhalt der Bibel und somit dem normalen Christentum entsprechen würden. Da ich erstere hinter mir gelassen hatte, empfand ich nun mehr und mehr eine Abneigung gegen die Bibel und gegen die Christenheit als Ganzes. Ich vertrat die Meinung, die Bibel könne keine göttliche Herkunft haben – zu groß war das Blutvergießen während der Kreuzzüge, zu schrecklich die Verfolgung Andersgläubiger durch die Inquisition und zu dreist die finanzielle Ausbeutung der Mitglieder durch den Ablasshandel. Diese Abneigung passte zu dem Musikstil, den ich in dieser Zeit kennenlernte: Black Metal, also die satanische Form der Metal-Musik. In den Texten drehte es sich regelmäßig um die Anbetung des Teufels und um den Hass auf Christen.

Teil der schwarzen Szene zu sein hatte äußerlichen und innerlichen Einfluss auf mich: Äußerlich war ich durch schwarze Kleidung, lange Haare und Ziegenbart leicht erkennbar. Es fehlte auch nicht an einem 666-Nummernschild am Auto und an einem "Gott ist tot"-Aufkleber auf der Heckscheibe. In meine Seele zogen Kälte, Depression, Hass und Sinnlosigkeit ein. Egal, wie viele Gedanken ich mir über den Sinn des Lebens machte, ich konnte ihn nicht finden – alles schien sinnlos und leer. Aber es musste doch mehr geben als oberflächlicher "Spaß" und Drogenrausch… Lag der Lebenssinn im Gründen einer Familie? Das würde zumindest den Fortbestand der Menschheit sichern. Aber wo lag der tiefere Sinn der Menschheit? Damals konnte ich keine Antworten auf meine Fragen finden.

 

Studium in Trier

Trotz aller Rebellion hat mich Gott nie aufgegeben. Da ich mein Studium nicht im Saarland absolvieren wollte, zog ich nach dem Zivildienst nach Trier. Schon zu Beginn des Studiums lernte ich Christen kennen. Diese waren aber ganz anders als diejenigen, die ich bisher kennengelernt hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur drei Gruppen von Christen: Katholiken, Protestanten und Zeugen Jehovas. Doch in Trier waren nun Menschen, die die Bibel ernst nahmen, die sich mit der Bibel intensiv auseinandersetzten und die dennoch unabhängig von irgendeiner Organisation waren. Nach zahlreichen und langen Gesprächen entschloss ich mich, den Gottesdienst einer solchen Gemeinde zu besuchen.

Als ich die Gemeinde betrat, spürte ich eine ganz ungewohnte Offenheit und Freundlichkeit unter den Mitgliedern. Auch wenn ich dieses Verhalten damals noch nicht richtig einschätzen konnte und es mich stark an die Zeugen Jehovas erinnerte, so hatte es doch eine große Faszination und Anziehung auf mich. Offensichtlich war es für Menschen möglich, ein wirklich glückliches und erfülltes Leben zu führen. Auch über die enorme Bibelkenntnis der Mitglieder war ich erstaunt. Diese Menschen haben sich intensiv mit der Bibel auseinandergesetzt und sind offensichtlich zu ganz anderen und viel positiveren Ergebnissen gekommen als die römische Kirche. Sollte es etwa einen gravierenden Unterschied zwischen den Aussagen der Bibel und den Lehren und Traditionen der römischen Kirche geben? Ich besuchte die Gemeinde nun regelmäßig und begann, auch selbst in der Bibel zu lesen. Etwa ein halbes Jahr später kam ich zum rettenden Glauben an Jesus Christus.

Leider waren nach meiner Bekehrung nicht auf einen Schlag alle meine Probleme beseitigt. Aus Gottes Sicht war ich der Sünde gestorben und hatte ein neues Leben in Jesus Christus begonnen, im praktischen Leben war davon aber noch nicht viel zu sehen. Vor allem in meiner Seele ging die Veränderung nur sehr langsam voran. Vieles hatte ich aus meinem alten Leben mitgenommen und jetzt war es an der Zeit, mit Gottes Kraft die Zimmer meines Herzens nacheinander aufzuräumen und Jesus Christus dort einziehen zu lassen.

 

Zweites Studium in Mettmann, Familie in Remscheid

Gegen Ende des Studiums lernte ich meine Frau auf einem Missionseinsatz in Trier kennen, bei dem sie als Teil einer Jugendgruppe aus Remscheid aushalf. Auf der Suche nach einer Arbeitsstelle bewarb ich mich daher intensiv in der Umgebung von Trier und in der Umgebung meiner Frau. Ich konnte aber keine passende Arbeitsstelle finden. Dieser Umstand brachte mich sehr ins Nachdenken. Weshalb habe ich sieben Jahre meiner Lebenszeit in Trier verbracht? Im Gebet machte mir Gott aber deutlich, dass es in Trier nicht ums Studium ging, sondern um die Absonderung von meinem alten und antichristlichen Umfeld im Saarland und um den Kontakt zu bibeltreuen Christen. Gott hatte es so geführt, dass das Studium vom Lernaufwand her sehr einfach war und ich in den späteren Jahren fast die gleiche Zeit für das persönliche Bibelstudium aufbringen konnte wie für das Uni-Studium.

Da ich keine Arbeit finden konnte, entschloss ich mich zu einer Ausbildung im IT-Bereich. Gott schenkte es, dass ich in der Nachbarstadt meiner Frau einen passenden Ausbildungsplatz finden durfte. Durch Gottes Fürsorge hat mich der Abteilungsleiter im Vorstellungsgespräch sogar von der Idee einer Ausbildung abgebracht und mit den Tipp gegeben, stattdessen einen Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule in Mettmann zu machen, die „zufällig“ ganz in der Nähe ist. Dies würde bei gleicher Ausbildungszeit zu einem höheren Gehalt führen. Mittlerweile arbeite ich schon über 8 Jahre in diesem Unternehmen.

 

Beginn und Aufbau der Internetarbeit

Nachdem ich die Bibel schon früh in meinem Leben verworfen habe und in meinen „schwarzen Jahren“ lediglich die 5 Bücher Mose und die Offenbarung gelesen hatte (da sie viel von Kriegen und vom Teufel handeln), wurde sie mir als das Wort Gottes in den letzten Jahren immer wichtiger. Wenn Gott uns einen Brief schreibt, gewissermaßen eine Bedienungsanleitung für ein glückliches uns sinnerfülltes Leben, wieso lesen ihn die Menschen nicht? Durch den Aufbau von zwei Projekten wollte ich – zusammen mit Gleichgesinnten – diesem Missstand entgegentreten.

 

(1)  Projekt „Die letzte Stunde“

Wie kann es sein, dass sich Menschen nicht für die Bibel interessieren oder dass sie diese sogar ablehnen? Ein Erklärungsversuch muss sowohl geistliche als auch menschliche Faktoren berücksichtigen. Auf der einen Seite ist Satan seit jeher bestrebt, die Menschen von Gott zu entfernen. In unserer Zeit schaffte er es, im Denken der Menschen eine Trennung zwischen Glauben und Wissenschaft zu etablieren. Die Wissenschaft sei modern, der Glaube hingegen sei veraltet und für den modernen Menschen nicht mehr relevant. Andererseits hat auch die römische Kirche immer versucht, den einfachen Gläubigen von Gott zu trennen und sich selbst als Mittler dazwischen zu stellen. Bis ins letzte Jahrhundert hinein war es unter Katholiken verpönt, selbst in der Bibel zu lesen.

Um diesem Problem der falschen Belehrung entgegenzuwirken wurde 2011 das Projekt „Der Drache kommt“ ins Leben gerufen. Begonnen hat das Projekt mit dem Text „Der Drache kommt“, welcher im Internet verbreitet wurde und welcher sich in erster Linie mit den geistlichen Mächten, die hinter den Kulissen am Wirken sind und die globalen politischen Abläufe lenken, befasst. Später entstand auch eine Druckversion des Textes und die gleichnamige Website www.DerDracheKommt.de. In den letzten Jahren hatte sich der Schwerpunkt der Website immer weiter hin zu biblischer Endzeitlehre verschoben, weshalb wir das Projekt 2018 in www.DieLetzteStunde.de umbenannten. Aktuell ist es das Ziel dieser Website, den einfachen Leser mit verschiedenen biblischen Auslegungen zu einem persönlichen Bibelstudium zu ermutigen.

 

(2) Projekt „Bibel-Starter-Kit“

Wie kann es sein, dass ich erst mit 21 Jahren zum ersten Mal Kontakt zu bibeltreuen Christen gefunden habe? Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass es solche „Bibel-Fundamentalisten“ (die ihr Leben auf ein festes Fundament anstatt auf Sand bauen) überhaupt gibt. Wir leben immerhin im Land der Reformation. Vom missionarischen Eifer dieser Zeit scheint unter den heutigen Christen aber kaum noch etwas übrig zu sein. Bestärkt durch diese Gedanken entstand die Idee, Bibelpakete kostenlos im Internet anzubieten und per Post zu verschicken. So begann im Jahr 2013 das Projekt „Bibel-Starter-Kit“, welches anfänglich noch über die Website der Gemeinde lief. Seit dieser Zeit ist das Projekt stark gewachsen, weshalb es 2016 die eigene Website www.KostenloseBibel.de bekam.

Mittlerweile dürfen wir viele Hundert Bibeln pro Jahr an interessierte Menschen aus ganz Deutschland (und teilweise auch darüber hinaus) verschicken.

 

Im Nachhinein bin ich Gott für alle Ereignisse in meinem Leben dankbar, für jeden Schritt, den er mich geleitet hat. Sicherlich gab es viele Zeiten der Trübsal, aber Gott war immer da, auch schon in den Jahren, in denen ich noch bewusst gegen ihn rebelliert habe. Alle diese Ereignisse waren wertvoll auf meinem Weg zu Gott und haben mich geprägt. Wäre in meinem Leben immer alles „glatt“ gelaufen, hätte ich womöglich nie die Frage nach dem Sinn des Lebens und nach Gott gestellt.

Wir sind eine überkonfessionelle Bibelmission, die im deutschen Sprachraum Bibel und christliche Schriften kostenlos verbreitet. Wir werben keine Mitglieder und gründen keine Gemeinden. Unser alleiniges Ziel ist es, die Gute Botschaft von Jesus Christus als dem Retter der Welt zu verbreiten.

Sie suchen eine Gemeinde in Ihrer Nähe? Vielleicht werden Sie hier fündig.
Falls nicht, schreiben Sie uns einfach. Wir werden versuchen, etwas passendes zu finden.

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